ReOil®

Das "Fly Greener"-Crewteam von Austrian Airlines hat eine Idee in die Tat umgesetzt: Seit 2019 werden die gebrauchten Plastikbecher der Passagiere und andere Einwegplastikartikel getrennt vom Restmüll an Bord gesammelt. Durch die getrennte Sammlung der Plastikartikel wird eine unnötige Müllverbrennung vermieden.

Die ReOil®-Pilotanlage in der OMV Raffinerie Wien-Schwechat nutzt eine weltweit patentierte Technologie "Made in Austria". Das Öl- und Gasunternehmen nutzt ein thermisches Cracking-Verfahren, um Kunststoffe wieder in synthetisches Rohöl und weiter in Kerosin oder Kunststoff zu verwandeln. Zuvor werden die Kunststoffabfälle gereinigt und zerkleinert, um das Verfahren entsprechend anzupassen. In einer Pilotanlage verwandelt die OMV die Abfälle in Rohöl, das dann als Treibstoff und andere Produkte für die Kunststoffindustrie verwendet werden kann.

Das ReOil®-Projekt reduziert Kunststoffabfälle und fördert alternative Kraftstoffe. Synthetisches Öl aus ReOil® erzeugt 45 % weniger Treibhausgasemissionen und benötigt im Raffinationsprozess 20 % weniger Energie als herkömmliches Öl. In der derzeitigen Pilotanlage können aus 100 Kilogramm Kunststoffabfällen pro Stunde rund 100 Liter synthetisches Rohöl gewonnen werden. Österreich vermeidet damit rund 100 Tonnen Restmüll pro Jahr und unterstützt eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft sowie den Einsatz von alternativen Treibstoffen.

Projektpartner und Teilnehmer

  • Airport Vienna
  • Austrian Airlines
  • OMV

Weitere Informationen

Pressemeldungen

22.03.2019
OMV Innovationsprojekt produziert synthetisches Rohöl aus Austrian Airlines Plastikbechern
Seit Januar 2019 verarbeitet die OMV in der OMV ReOil®-Pilotanlage Plastikbecher der Austrian Airlines.

omv.no